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21.11.2024 | Aktuelles

Kölner Beteiligung

Immer mehr unserer Mitglieder wollen ihre Mobilitätspläne auf breitere Füße stellen und in der täglichen Arbeit verankern. Deshalb beraten wir Kommunen zunehmend zum Thema Kommunales Mobilitätskonzept – dem so genannten Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP). Denn dabei gibt es einiges zu beachten.

Besonders gute Beteiligung in Köln
Eines der wichtigsten Merkmale des SUMP ist die Beteiligung sowohl der Bürgerschaft als auch weiterer wichtiger Stakeholder. Ein guter SUMP folgt einem transparenten und beteiligungsorientierten Ansatz und bezieht Bürger*innen und andere Interessierte während der gesamten Aufstellung und Umsetzung des Plans aktiv ein. Die Stadt Köln hat das in ihrem Aufstellungsprozess zum nachhaltigen Mobilitätsplan "Besser durch Köln" besonders gut berücksichtigt. Dafür wurde sie jetzt vom "Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung e.V." in Kooperation mit dem "Berlin Institut für Partizipation" mit der Auszeichnung „Gute Bürgerbeteiligung“ prämiert.
Erklärtes Ziel des Kölner Beteiligungsprozesses war es, möglichst viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit unterschiedlichen Mobilitätsbedarfen aus der gesamten Stadt sowie der Region (Pendler*innen) einzubeziehen. Hierfür wurde ein interessanter Methodenmix angewandt.

Folgende Formate kamen zur Anwendung:

  • Online-Beteiligung als Kick-Off, um möglichst frühzeitig viele Menschen über das Aufstellungsverfahren zu informieren.
  • Kinder- und Jugendbeteiligung im Rahmen einer Kooperation mit 25 Schulen und Kinder-/ Jugendeinrichtungen aus allen neun Stadtbezirken.
  • Runder Tisch "Mobilität und Gesellschaft" bestehend aus 20 Vertreter*innen sozialer Verbände, Unternehmen und Organisationen sowie aus ca. 20 per Los zufällig ausgewählten Bürger*innen. Seine Aufgabe: die bisher erarbeiteten Ergebnisse auf Sozialverträglichkeit zu prüfen.
  • Zwei aufsuchende Beteiligungen im Rahmen des "polisMobility Camp" und der Europäischen Mobilitätswoche.
  • Ein Regionalforum mit Fokus auf Pendler*innen aus umliegenden Städten.
  • Ein Mobilitätsforum während der Europäischen Mobilitätswoche

Das Beteiligungsdesign beinhaltet zudem viele Formate zur die Einbindung von Stakeholdern:

  • Mobilitätsbeirat, bestehend aus Seniorenbeiräten, Jugendorganisationen und politischen Vertreter*innen 
  • Forum "MIV-Grundnetz & KfZ-Mobilität" bestehend aus Arbeitgeber-Vertreter*innen und wirtschaftlichen Interessensverbänden 
  • Scoping-Interviews mit Stakeholdern aus dem Wirtschafts- und Mobilitätssektor sowie zivilgesellschaftlichen Gruppen 
  • Lenkungskreis auf Dezernent*innen-Ebene innerhalb der Verwaltung, sowie eine dezernatsübergreifende Projektgruppe

Die Stadt Köln informiert unter folgendem Link intensiv über das Projekt Stadt Köln | Nachhaltiger Mobilitätsplan.
Wir gratulieren der Stadt Köln zum gelungenen Beteiligungsprozess!


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