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12.12.2025 | Aktuelles

Netzwerktreffen zur Europäischen Mobilitätswoche 2025: Austausch und Inspiration in Wuppertal

Am 13. und 14. November 2025 trafen sich rund 50 Vertreter*innen aus Kommunen des gesamten Bundesgebiets zum EMW-Netzwerktreffen in Wuppertal. Im Fokus standen Austausch, Best-Practice-Beispiele und eine gemeinsame Aktion zum Thema Parkraummanagement in Wuppertal. Ausgerichtet wurde das Treffen vom Umweltbundesamt (UBA) in Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM).

Nach der Begrüßung startete das Programm mit einem deutschland- und europaweiten Rückblick auf die EMW 2025. Beim anschließenden Austauschformat „Flip-Flip-Flip“ wurde sich intensiv mit Beispielprojekten aus den Kommunen der anwesenden Teilnehmenden beschäftigt. Vom Ladepäuschen im Kreis Unna über die „International Cycling Challenge“ der Kommune Laatzen mit ihren internationalen Partnerstädten bis zu landkreisübergreifenden Aktionen in Göppingen gab es hier einiges an Inspiration mitzunehmen.

Eine besondere Anreise zur Veranstaltung wählte die Mobilitätsmanagerin Stefanie Haake aus Kamen, die mit dem kommuneneigenen Lastenrad „Emil“ zum Netzwerktreffen reiste. In einem Interview berichtete sie ausführlich über ihre Arbeit in Kamen und die Verwaltung des Instagram-Profils von „Emil“. Die Preisverleihung des vom UBA ausgerufenen EMW-Fotowettbewerbes und eine Exkursion durch den Ölberg in Wuppertal - einem dicht bebautem Wohnquartier im Stadtteil Elberfeld mit hohem Parkdruck, in dem derzeit ein Parkraumkonzept erarbeitet wird - rundeten den ersten Tag ab.

Der zweite Tag begann mit Claudia Kiso, der Nationalen Koordinatorin für die EMW, die von ihrer Arbeit beim Umweltbundesamt berichtete. Außerdem gaben Fabian Marks und Katharina Nettersheim einen ausführlichen Einblick in das Projekt „EMW macht Schule“ des ZNM. Unterstützt wurden sie dabei von den Kommunen Jülich und Lünen, die neben Krefeld, als Pilotkommunen am Projekt teilnahmen.
Zum Abschluss ging es für eine Aktion in den öffentlichen Straßenraum. Mit der „Umparkuhr“ im Gepäck und in Kleingruppen mussten verschiedene Aufgaben erfüllt werden. Ziel war die Auseinandersetzung mit öffentlichem Parkraum und möglichen alternativen Nutzungen, um dabei auch das Thema der Flächengerechtigkeit aufmerksam zu machen.

 


Mit einem Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Chancen für nachhaltige Mobilität endete das Netzwerktreffen. Die Veranstaltung bot zahlreiche Impulse, neue Kontakte und konkrete Ideen für die nächste Europäische Mobilitätswoche und zeigte einmal mehr, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit für die Mobilitätswende sind.

Herzlichen Dank an das Umweltbundesamt für die Kooperation und die Stadt Wuppertal für die Gastfreundschaft!


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