05.08.2025 | Aktuelles
Mobilität von unten denken: Der Fußverkehrs-Check in Rheine
Die Stadt Rheine war 2020 eines der ersten Mitglieder, das mit unserer Unterstützung einen Fußverkehrs-Check (FVC) gemacht hat. Aus Workshops und Begehungen in den Stadtteilen Schotthock und Mesum entstanden zahlreiche Maßnahmen, die die Situation für Fußgänger*innen nachhaltig verbesserten.
Nach dem Erfolg des ersten FVC beschloss die Stadt, diese Checks regelmäßig in allen Stadtteilen zu etablieren. Das ist ihr gelungen: Seit 2022 finden die FVC zweimal jährlich statt, organisiert von Michael Wolters, dem Mobilitätsmanager der Stadt. Bürger*innen können im Vorfeld über ein Online-Formular Problemstellen melden, die dann in die Begehung einfließen. Dabei wird besonders auf die Sicherheit rund um Schulen und Kitas geachtet.
Die Begehungen dauern etwa 1,5 Stunden und umfassen eine Route von 1 bis 2 Kilometern. Vertreter*innen der Verwaltung, Polizei, Stadtteilbeiräte, des Seniorenbeirats sowie interessierte Bürger*innen nehmen daran teil. Die Ergebnisse werden in einem detaillierten Protokoll festgehalten und in den Arbeitskreis “Rad- und Fußverkehr” überführt.
Ein Beispiel für den Erfolg des FVC ist die Verbesserung der Sicherheit auf einer stark befahrenen Straße in Altenrheine, wo zusätzliche Markierungen und Überschreithilfen eingerichtet wurden.
Kleine Maßnahmen, wie das Freischneiden von Schildern oder das Absenken von Bordsteinen, setzt der Arbeitskreis nahezu direkt um. Größere Projekte, die politische Beschlüsse erfordern, plant er langfristig ein.
Der Fußverkehrs-Check hat sich als bürgernahes und transparentes Verfahren etabliert und wird von der Bevölkerung sehr geschätzt. Das Ziel ist klar: Der FVC soll dauerhaft in Rheine etabliert werden, um dort kontinuierlich die Sicherheit und Lebensqualität zu verbessern.

(ZNM | Smilla Dankert)
Ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit und Lebensqualität
Die Stadt Rheine hat mit dem Fußverkehrs-Check (FVC) einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Mobilität und Sicherheit für Fußgänger*innen gemacht. Seit 2022 wird der FVC zweimal jährlich in verschiedenen Stadtteilen durchgeführt und zeigt bereits beeindruckende Ergebnisse.
Das Projekt in Kürze:
- Regelmäßige Checks: Seit 2022 finden die Fußverkehrs-Checks zweimal jährlich in verschiedenen Stadtteilen statt.
- Bürgerbeteiligung: Bürger*innen können über ein Online-Formular Problemstellen melden, die dann in die Begehung einfließen.
- Schnelle Umsetzung: Kleine Maßnahmen werden zeitnah nach den Begehungen umgesetzt, größere Projekte langfristig geplant.
- Positive Resonanz: Die Maßnahmen, wie zusätzliche Markierungen und Überschreithilfen, werden von der Bevölkerung positiv aufgenommen.
- Verstetigung: Der FVC soll dauerhaft in Rheine etabliert werden, um kontinuierlich die Sicherheit und Lebensqualität zu verbessern.
Ansprechpersonen
Katja Naefe
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 731
katja.naefe@gorheinland.comMareike Jansen
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 737
mareike.jansen@gorheinland.comUlrich Hornig
Beratung in Rhein-Ruhr
(0209) 1584 171
hornig@vrr.deThomas Nienhaus
Beratung in Westfalen-Lippe
(0160) 6185772
t.nienhaus@nwl-info.deFlorian Bunse
Beratung in Westfalen-Lippe
(0151) 5148 2807
f.bunse@nwl-info.deMehr über den Fußverkehrs-Check
Im Beteiligungsformat den Fußverkehr fördernSo läuft die Begehung ab
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